Perspektive „Jetzt“: Selbsteinschätzung und Maßnahmen für die persönliche Entwicklung

Leben ist Entwicklung, Stillstand frustriert und macht unzufrieden. Doch die Erfüllung kommt nicht von allein. Persönliches Glücksempfinden entsteht, wenn man sich Fortschritte selbst erarbeitet – und darum geht’s.

Teil 2: Bilanz ziehen – im Blickwinkel der eigenen Ansprüche

Der vorherige Artikel (Teil 1) erklärt die Erarbeitung persönlicher Ziele anhand eines alltagstauglichen Schema aus dem Hier und Jetzt. Basierend darauf beschreibt dieser Teil 2 nun durchführbare Schritte, seine persönlichen Ansprüche auch zu erreichen.

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Perspektive „Jetzt“ statt persönlicher Ziele

Teil 1: Persönliche Entwicklung aus dem „Jetzt“ heraus

Um privat oder beruflich voran zu kommen, müsse man Ziele haben. Heißt es. „Was will man erreichen? Wo will man in fünf oder zehn Jahren stehen?“ Fragen, die viele schlicht nicht beantworten können – denn die Perspektive ist falsch. Oder zumindest schwer vorstellbar.
In diesem Artikel möchte ich einen gänzlich anderen Ansatz vorstellen: persönliche Weiterentwicklung aus dem Hier und Jetzt. Praxisnah. Umsetzbar.

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Um das volle Potential auszuschöpfen, muss man nicht nur konsequent und zweckdienlich dran bleiben, sondern seine Bestrebungen auch auf die eigenen, natürlichen Fähigkeiten ausrichten. [James Clear, freie Übersetzung]

Proaktives Reporting – nichts zu verlieren

Heute möchte ich dazu aufrufen, proaktiv „nach oben“ zu berichten. Schriftlich, selbstkritisch und regelmäßig. Und wenn man in der bequemen Situation ist, dies bisher nicht machen zu müssen – umso besser! Denn man hat nichts zu verlieren.

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Parallele Projekte und Rollen gewichten statt priorisieren (Makro-Multitasking)

Wenn man Themen konsequent priorisiert, dann braucht es kein Multitasking. Jedoch ist es oft erforderlich, in mehreren Rollen parallel zu agieren – dann sollte man gewichten statt priorisieren.
Es geht nicht um Wortklauberei sondern um den verantwortungsvollen und bewussten Umgang mit Ressourcen (Zeit, Geld, Energie). Um ökonomisch zu handeln, bedarf es simpler Grundlagen.

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Nachteile der spontanen Tagesplanung

Wer kennt das nicht? Hoch ambitioniert am Abend bzw. hoch motiviert am Morgen schreibt man mal gerade eben runter, was man heute (bzw. morgen) alles schaffen will. Und für einen kurzen Moment fühlt es sich auch genau so an, als würde einem all das gelingen.
Und schon nimmt das Unheil seinen Lauf…

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James Clear schreibt in seinem aktuellen Blogartikel „3 Stages of Failure in Life and Work“ (in Englisch) über Fehlschläge und wie sie einzuordnen sind. Er definiert dabei die drei Stufen „Tactics, Strategy and Vision“.
Scheitern ist nicht schlimm, es gehört dazu. Wenn man „optimieren“ will, dann sollte man Fehler jedoch richtig einordnen können und den Lösungsansatz auf der richtigen Ebene suchen. Der Artikel ist sehr lesenswert.

Kein Commitment ohne ehrliche, offene Diskussion.

Commitments gehören zum guten Ton im beruflichen Umfeld (im privaten Bereich gibt man ja eher „Versprechen“ ab). Jedoch werden sie einerseits leichtfertig gegeben, andererseits fällt es Vorgesetzten oder Stakeholdern oft schwer sie zu bekommen. Nicht immer sind Commitments angebracht. Und manchmal bedarf es einer bestimmten Strategie, überhaupt ein Commitment zu bekommen.

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PPP (Progress, Plans, Problems) effizient berichtet

Teil 2: häufige Fehler

Die Reporting-Variante „PPP“ – Standard für Daily Scrum, Daily Stand-up, Jour Fixe und Weekly Serienterminen – ist dafür gemacht, beim Bericht möglichst auf das Wesentliche zu fokussieren. Häufig werden zwar die zugrunde liegenden Fragestellungen als Anhaltspunkte verwendet, die Ausführungen jedoch sind teils zu umfangreich und am Zweck vorbei.
Basierend auf Erfahrungswerten soll dieser Artikel aufzeigen, worauf es bei PPP wirklich ankommt – und was man besser weglassen sollte.

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Optimierungskultur im PPP-Stil

Die folgende Idee entsteht in Anlehnung an den bekannten PPP-Stil für Statusberichte und -besprechungen (siehe vorheriger Blogartikel). Im sehr individuellen Projektgeschäft hilft die PPP-Methodik der effizienten Kommunikation mit der klaren Absicht, ein Projekt erfolgreich umzusetzen. Dabei wird der jeweilige Status in drei Aspekte gruppiert: Progress(es), Plan(s), Problem(s).

Was spricht eigentlich dagegen, selbiges für Verbesserungen zu tun?
Auf der Schokoladenseite der Unzufriedenheit entstehen täglich Ideen. Setzt man sie um, resultieren daraus Innovationen. Und echte Missstände schreien nach Intervention. Voilà!

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